Achtsamkeit für Teenager

mindfulness hilft bei Stress, Blockaden und Ängsten

&

führt zu mehr Ausgeglichenheit, Klarheit und Kreativität

 

Was bedeutet mindfulness?

Mindfulness ist ein international verwendeter Begriff, der im Deutschen mit Achtsamkeit übersetzt wird. In aller Kürze bedeutet Achtsamkeit, alles, was im gegenwärtigen Moment geschieht, bewusst wahrzunehmen und das Erlebte dabei nicht zu beurteilen. Zu den wahrgenommen Eindrücken gehören sowohl die eigenen Gedanken, Gefühle und Empfindungen als auch Geräusche und Sinnesreize in der Umgebung.

 

Wozu mindfulness?

Diese Praxis hat mir in einer sehr stressigen Lebensphase geholfen, wieder Ruhe, Gelassenheit und inneren Frieden zu finden. Dafür bin ich sehr dankbar und deshalb möchte ich dieses einfache und doch so wertvolle Werkzeug weitergeben. In meinen Kursen lege ich viel Wert darauf, dass Bedürfnisse von Körper, Geist und Herz Raum bekommen, dass jeder sich grundsätzlich wohl fühlt und nichts macht, was er nicht mag. Auch wenn die Achtsamkeitspraxis viele positive Wirkungen hat, ist es wichtig, sie absichtslos auszuführen.

space to be – Raum zu sein: Hier, in diesem Raum, darf erstmal alles da sein, alles angenehme und alles unangenehme. Erst wenn wir bereit sind, alles da sein zu lassen, anzuschauen und zu fühlen, können wir es auch wieder gehen lassen oder verändern. Das ist das Wunder der Achtsamkeit: Wenn der Druck wegfällt, ist wieder alles möglich.

 

Hast du schon mal ...

• was gesagt, was du gern zurückgenommen hättest?

• etwas getan, was dir später leid getan hat?

• dich wütend und außer Kontrolle gefühlt?

• dich nervös und unruhig gefühlt vor einer Klassenarbeit?

• schlechte Laune gehabt und nicht gewusst, warum?

• gefühlt, dass du eine Pause brauchst und alle dich in Ruhe lassen sollen?

• Schwierigkeiten gehabt einzuschlafen, weil zu viele Gedanken in deinem Kopf waren oder dein Körper sich ruhelos angefühlt hat?

 

Das ist ganz normal. Denn wenn wir Stress oder Angst haben, reagieren wir auf Herausforderungen oder Konflikte nicht mit coolem Kopf und ganz relaxed, sondern wir reagieren oft über – machmal flippen wir aus oder wir ziehen uns zurück. Wenn wir zum Beispiel Angst vor einer Aufgabe haben, kann es passieren, dass plötzlich alles ganz ganz eng wird und wir vergessen, was wir normalerweise wissen. In so einer Situation sehen wir keine Lösungen, sondern das Gefühl der Angst überrollt und kontrolliert uns. Wir stehen unter Druck und sind blockiert.

 

Situation → Reaktion

Situation → mindfulness → Antwort

 

  • Mindfulness kann uns helfen, wenn mal etwas nicht so klappt, wie wir es gerade brauchen. Plötzlich entdecken wir viel mehr Lösungsmöglichkeiten.
  • Mit mindfulness lernen wir, uns selbst eine kleine Atempause zu nehmen, wenn es uns zu viel wird. In dieser Pause werden wir wieder klar, entspannen uns und können kreativ und mit Spaß auf die Dinge zugehen.
  • Durch mindfulness lernen wir, die automatische Reaktion unserer Gewohnheit, unsere typische Stressreaktion zu durchbrechen, und beginnen, angemessen auf das Erlebte zu antworten.

 

Forschung & Entwicklung: Insbesondere in den USA wurde die Mindfulnesspraxis in der Medizin wissenschaftlich eingehend untersucht und z.B. bei Depression, chronischen Schmerzen und ADHS seit über 30 Jahren erfolgreich therapeutisch angewendet. Nach den beeindruckenden Erfolgen in der Medizin wurde Mindfulness für den Einsatz in Bildung und Pädagogik in verschiedenen Schulen getestet. Die Ergebnisse waren so überzeugend, dass zunehmend ein systematisches Training in amerikanischen Universitäten, Schulen und Kindergärten angeboten wird. (mehr dazu hier)

 

mindfulness-Übungen helfen

• sich zu entspannen und zu erholen

• Stress, Ängsten und Blockaden zu begegnen und sie abzubauen

• ihre Konzentrationsfähigkeit zu stärken

• Gefühle zu verstehen und mit ihnen umzugehen

• Sich selbst besser wahrzunehmen und zu spüren

• eigene Ziele zu setzen und umzusetzen

• mehr Glück, Freude und Zufriedenheit zu erleben

 

mindfulness-Übungen in einer AG oder einem 2-Monatskurs

  • Wir machen Übungen im Sitzen, Liegen und in der Bewegung (mindful body)
  • Wir üben achtsame Kommunikation und achtsam zu essen
  • Wir lernen, dass wir durch Fokussierung auf bestimmte Aspekte unseres Erlebens innere Ruhe, Akzeptanz und Stärke finden
  • wir lassen uns nicht mehr von Gedanken an vorhin oder gleich ablenken, sondern sind konzentriert bei dem, was gerade geschieht
  • Die Atmung ist ein wichtiger Aspekt der Praxis – wir lernen, wie wir den Atem als Ruhepol und Anker im stressigen Alltag nutzen können (mindful breathing)
  • Über den Austausch in der Gruppe erfahren wir, wie es den anderen geht, lernen voneinander und unterstützen uns gegenseitig